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: Handakte WebLAWgLGT nennt Details zu gestohlenen Kundendaten
By Handakte
Die Bank des Liechtensteiner Fürstenhauses, die LGT Group, verklagt wegen der dem BND zugespielten Daten deutscher Steuerflüchtlinge den bereits verurteilten Dieb. Sie veröffentlichte außerdem Details zu den Datensätzen und den Verdächtigen und nahm die betroffenen Kunden weitgehend in Schutz.
Er gilt als herausragender Computerspezialist, als ein hochintelligenter und nach den Worten seines Anwalts “unauffälliger und sensibler Mensch“: Der Liechtensteiner Heinrich Kieber (42), den der “Spiegel” nun erstmals mit vollem Namen nennt und der dem Bundesnachrichtendienst (BND) mehrere DVDs mit den Daten von 600 Deutschen verkaufte, von denen viele ihr Geld am Finanzamt vorbei in Stiftungen des Fürstentums anlegten.
Wie die LGT in Vaduz mitteilte, waren die Datensätze im Jahre 2002 gestohlen worden. Es handle sich um Akten unterschiedlichster Natur und beträfen etwa 1.400 Kundenbeziehungen der LGT Treuhand; diese seien vor Ende 2002 eingegangen. Rund 600 Kunden seien in Deutschland wohnhaft.
Bei den in den Medien genannten Zahl von 4.527 Datensätzen handle es sich die Anzahl der Begünstigten aller Stiftungen, die sich im gestohlenen Datenmaterial der LGT Treuhand befänden. Diese Zahl sei nicht zu verwechseln mit der Anzahl Kunden, die Anlagen in eine oder mehrere Stiftungen mit jeweils einem oder mehreren Begünstigten getätigt hätten. Der Darstellung, es handle sich bei allen betroffenen Kunden um Steuersünder, sei entschieden entgegen zu treten, schrieb die LGT. (…)
Quelle: Handelsblatt vom 25.02.2008
Full post as published by Handakte WebLAWg on February 25, 2008 (boomark / email).









